Bei mir fängt der Frühling mit dem Bärlauch an. Ich habe das große Glück, er wächst bei uns fast vor der Haustür. Also wird natürlich gesammelt um dieses tolle Kraut auch ein paar Monate später noch zu genießen zu können.

 

Der erste Bärlauch wird zu einem Pesto verarbeitet und gleich verspeist. Am liebsten mit Spaghetti und einem schönen Glas Rotwein, mehr brauche ich nicht, macht auch so einfach nur glücklich.

Aus der nächsten Sammelaktion wird dann eine Paste hergestellt, also ohne Nüsse und Käse, einfach der Haltbarkeit wegen. Außerdem kann man aus dieser Paste ganz viele Rezepte herstellen:

 

Frischkäse Dipps, Spätzle (selbstgemacht), Saucen, Suppen und vieles mehr.

 

Rezept: Bärlauch sehr gut waschen und trocknen, dann im Mixer mit einem guten Öl nach Wahl und etwas Mersalz mixen. Olivenöl finde dafür nicht so geeignet aber das ist reine Geschmackssache. Ich mag am liebsten ein ganz neutrales Sonnenblumenöl. Die Konsistenz sollte wie auch beim Pesto sein.

Dann fülle ich sie in kleine Gläser, ein paar stehen im Kühlschrank, die anderen friere ich ein, dann habe ich noch lange etwas davon. Keine Angst die Gläser platzten nicht.

 

Damit ist natürlich meine Bärlauch Aktion noch nicht zu Ende. Ich warte dann die Blüte ab, sie ergeben einen tollen Essig, der nicht ganz so dominant im Geschmack ist. Klar kann man den Essig auch aus den Blättern herstellen aber mir ist der zu intensiv wie das Bärlauchöl auch.

Aber das ist ja das Schöne jeder so wie er mag, Geschmäcker sind ja verschieden und das ist auch gut so, wäre doch sehr langweilig wenn alle gleich wären.

 

Ich hoffe der eine oder andere hat auch gesammelt und freut sich an den Schätzen die uns die Natur zur verfügung stellt.

 

7. Mai 2016